Methodik

Wie die Bewertungsrankings gerechnet werden

Diese Seite steht bewusst vor dem ersten Ranking online. Wer eine Methode erst nach den Ergebnissen veröffentlicht, kann sie an die Ergebnisse angepasst haben.

Woher die Daten kommen

Grundlage sind öffentlich zugängliche Bewertungen von Google-Unternehmensprofilen. Erfasst werden die Gesamtnote, die Anzahl der Bewertungen, deren zeitliche Verteilung und der Anteil der Bewertungen ohne Text. Einzelne Bewertungstexte werden nicht veröffentlicht.

Wer in die Grundgesamtheit kommt

Aufgenommen werden Unternehmen, die im Vermittlerregister der Deutschen Industrie- und Handelskammer mit einer Erlaubnis als Versicherungsmakler nach § 34d Absatz 1 der Gewerbeordnung eingetragen sind und ein öffentliches Google-Unternehmensprofil führen. Der Abgleich mit dem Register verhindert, dass Betriebe in einem Maklerranking auftauchen, die gar keine Makler sind.

Die Mindestschwelle

Ein Unternehmen wird erst ab 20 Bewertungen in eine Rangfolge aufgenommen. Darunter ist der Mittelwert vom Zufall dominiert. Unternehmen unterhalb der Schwelle erscheinen in einer separaten Liste ohne Rangplatz, damit sie nicht unsichtbar werden.

Warum nicht die reine Durchschnittsnote zählt

Eine 5,0 aus 22 Bewertungen und eine 4,7 aus 900 Bewertungen sind nicht vergleichbar. Wir verwenden deshalb einen gewichteten Mittelwert, der jede Note in Richtung des Marktdurchschnitts zieht, und zwar umso stärker, je weniger Bewertungen dahinterstehen:

GrößeBedeutung
RDurchschnittsnote des Unternehmens
vAnzahl seiner gewerteten Bewertungen
CDurchschnittsnote aller Unternehmen in der Grundgesamtheit
mGewichtungskonstante, entspricht der Mindestschwelle von 20
Score(v ÷ (v + m)) × R + (m ÷ (v + m)) × C

Der Effekt: Ein Betrieb mit 22 Bewertungen muss deutlich besser sein als der Marktdurchschnitt, um einen Betrieb mit 900 Bewertungen zu überholen. Das ist gewollt.

Was zu einem Ausschluss führt

  • Erkennbare Bewertungsspitzen, also eine ungewöhnliche Häufung von Bewertungen innerhalb weniger Tage ohne erkennbaren Anlass.
  • Auffällige Muster bei Bewertungskonten, etwa mehrfache Bewertungen desselben Kontos für verbundene Unternehmen.
  • Ein Anteil von Bewertungen ohne Text, der deutlich über dem Marktüblichen liegt.
  • Profile, die sich keinem im Vermittlerregister eingetragenen Unternehmen zuordnen lassen.

Ein Ausschluss ist keine Feststellung eines Rechtsverstoßes. Er bedeutet, dass die Daten für ein Ranking nicht belastbar genug sind. Betroffene Unternehmen werden auf Anfrage über den Grund informiert.

Erhebungsrhythmus

Die Daten werden monatlich zu einem festen Stichtag erhoben. Jede Ausgabe erscheint mit diesem Stichtag im Titel und bleibt unter einer eigenen Adresse dauerhaft erreichbar. Ranglisten werden nicht rückwirkend verändert, Korrekturen werden ergänzt und gekennzeichnet.

Was der Score nicht aussagt

Der Score misst, wie viele Menschen einen Anbieter öffentlich bewertet haben und wie gut. Er misst nicht, ob die Beratung fachlich richtig war, ob der empfohlene Tarif passte oder ob im Leistungsfall geholfen wurde. Genau das sind die Fragen, die zählen, und genau die lassen sich aus Sternebewertungen nicht ablesen. Wer den Score anders liest, liest ihn falsch.